Dahlien - Gut gewählt und richtig gepflanzt

Damit Dahlien ihre volle Pracht im Garten entfalten können, müssen verschiedene Voraussetzungen erfüllt sein. Im folgenden Beitrag können Sie die wichtigsten Grundlagen der Sortenauswahl, der Standortansprüche und der Pflanzung nachlesen.

Dahlien sind eine Klasse für sich

Deshalb können sie auf dem Beet auch unter sich bleiben. Der Gartenfreund hat aber auch viele Möglichkeiten, sie mit anderen Gartenblumen, wie einjährigen Sommerblumen oder Gräsern zu vergesellschaften.

Andererseits ist eine Fläche mit Dahlien eine Augenweide, wenn auf die allgemein bekannten Grundprinzipien der Gestaltung geachtet wird. Neben der farblichen Abstimmung der Sorten, die hier aber dem Geschmack des Einzelnen überlassen werden soll, ist es das Wichtigste, daß hohe Sorten in den Hintergrund und die niedrigen nach vorn gehören. Auch sollten nicht zu viele Dahlienklassen gemischt werden, weil die unterschiedlichen Blütenformen nebeneinander unruhig wirken können. So paßt eine rosa Kaktusdahlie nicht unbedingt zu einer hellgelben Pompondahlie. Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt. Der Gartenneuling sollte es zuerst mit Schmuckdahlien versuchen, die es ja in riesiger Sortenvielfalt gibt.

Eine Ausnahme bilden die niedrigen Sorten, wie die Mignon- oder die Top-Mix-Dahlien. Sie fügen sich gut in Pflanzungen zusammen mit anderen Gartenblumen, wie winterharte Stauden, Rosen, Gehölze oder einjährige Sommerblumen ein.

Sonne, Licht und Wasser

Dahlien sind schon mit Wenigem zufrieden. Sie möchten einen sonnigen und warmen Platz im Garten. Der Boden sollte schön locker und humos sein. Wird die Erde nach dem Regen zu schnell hart, ist vor der Pflanzung Kompost oder Torf unterzumischen. Dahlien mögen einen trockenen bis frischen Boden, der keinesfalls staunaß sein darf.

Gut gepflanzt ist halb gewonnen

Die Dahlienknollen werden in den ersten Maitagen gepflanzt, wenn keine strengen Fröste mehr zu erwarten sind. Sie sind empfindlich und erfrieren schon bei wenigen Minusgraden. Die Pflanzgrube wird so tief und so breit ausgehoben, daß die Knollen und deren Ansatz mit mindestens 2 cm Boden bedeckt sind. Werden eventuell schon vorhandene Neuaustriebe mit Erde bedeckt, schadet das nicht, im Gegenteil, es schützt sie vor eventuell doch noch auftretenden Spätfrösten. Abschließend wird durchdringend angegossen.

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