Rotblättriges Stachelnüßchen

Stachelnüßchen

Acaena microphylla

Das Stachelnüßchen stammt aus Neuseeland und ist in unseren Gärten als guter Bodendecker für warme und trockene Lagen bekannt. Aber auch im Steingarten findet es auf der Sonnenseite immer einen Platz. Weiterhin kann man es als Wegeeinfassung oder zur Überpflanzung von Blumenzwiebeln verwenden. Für Pflanzgefäße ist es weniger geeignet, da die Pflanzen zu üppig wachsen und bei strengen Frösten in Töpfen oder Schalen erfrieren können. Im gewachsenen Boden sind sie dagegen winterhart.

Das fiederförmige Laub und die Fruchtstände machen den Zierwert dieser sehr robusten Staude aus, die Blüte ist jedoch nicht schön. Acaena braucht einen sonnigen Standplatz und kommt gut ohne zusätzliche Wassergaben aus. Der flotte Bodendecker treibt ober- und unterirdische Ausläufer und bildet so schnell einen schönen Teppich. Daher werden je m² nur 8 Pflanzen benötigt.

Die Vermehrung kann durch Aussaat oder durch Teilung, eher Stecklinge erfolgen. Die Samen sind durch die zahlreichen Fruchtstände leicht selbst zu gewinnen, jedoch sind die auffindbaren Kreuzungen selten samenfest und spalten auf. Dem Laien mag das genügen. Er sät also im Januar aus und läßt die Saat gut durchfrieren. Sie keimt dann im März/April, sobald es warm wird. Der Profi möchte eher reine Bestände und wird deshalb im April Stecklinge werben, die vorzugsweise bereits Adventivwurzeln haben. In der problemlosen Weiterkultur ist zu beachten, daß die Pflanzen nur bedingt winterhart sind.

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