Akelei

Tibetische Akelei

Aquilegia rockii

Die Tibetische Akelei unterscheidet sich in ihren Eigenschaften gewaltig von den Arten und Sorten, die regelmäßig in Baumärkten und anderen Einkaufsmärkten angeboten wird. Es ist keine Massenware, sondern eine selten zu findende W ildart.

Zunächst zeichnet sie sich durch eine wesentlich bessere Haltbarkeit aus. Die winterharte Staude ist sehr viel langlebiger und begleitet uns Jahre und Jahrzehnte im Garten. Außerdem ist sie von Natur aus eine niedrige Pflanze, während der in Massen angebotenen Containerware der gedrungene Wuchs durch Chemikalien und Hochzüchtung "anerzogen" wurde, deren Wirkung sich mit der Zeit verliert.

Tibetische Akelei können vielseitig verwendet werden. Sie eignen sich bestens zur Bepflanzung halbschattiger Stellen auf dem Staudenbeet, aber auch für Schalen, Kübel und Betonpflanzsteine, sowie für Vorgärten. Sie wird nur 30 cm hoch und blüht von Ende Mai bis in den Juli hinein.

Aquilegia möchte, wie schon erwähnt, einen kühlen und halbschattigen bis absonnigen Standort. Der Boden sollte stets frisch oder feucht sein, damit sie sich gut entwickeln kann. Die Tibetische Akelei benötigt im Gegensatz zu andere n Geschwistern ein wenig mehr Aufmerksamkeit. Man sollte hin und wieder nachsehen, wie es ihr geht und ob sie von Nachbarstauden bedrängt wird. Sie ist aber ohne Einschränkungen frosthart und muß wegen ihrer geringen Wuchshöhe nicht angebunden werden.

Soll die Tibetische Akelei in Gruppen gepflanzt werden, was in Nachbarschaft von Sträuchern und erlesenen, niedrigen Ziergräsern immer schön aussieht, so werden 8 Pflanzen je m² benötigt.

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