Taurische Kuhschelle (Pulsatilla halleri ssp. taurica)
Bildquelle: https://www.staudenklatalog.de

Taurische Kuhschelle

Pulsatilla halleri ssp. taurica

Dieser hübsche Frühblüher hat seine Heimat auf der Halbinsel Krim in der Ukraine und nur dort. Taurien hieß zur Zarenzeit die Verwaltungseinheit, daher der Name. Taurische Kuhschellen sind in den Gärten sehr selten und werden garantiert in keinem Baumarkt angeboten.

Die sehr gut winterharte Staude wird nur 10cm hoch und eignet sich deshalb für den Steingarten, Schale & Kübel und für den Vordergrund von Blumenbeeten und Rabatten. Für eine Flächenbepflanzung sind etwa 15 Pflanzen/m² er forderlich.

Die Taurische Kuhschelle möchte einen sonnigen und warmen Platz, der nicht zu nass sein darf. Wenn es ihr wohlgeht, kommt sie verläßlich jedes Frühjahr wieder und blüht im April und Mai.

Die Vermehrung erfolgt durch Aussaat im Mai. Kuhschellen brauchen die Kühlphase nicht zwingend, haben nach Kälteeinwirkung jedoch ein besseres Auflaufergebnis, insbesondere wenn die Samen schon älter sind. Bei dieser Art erfolgt die Keimung gleichmäßig, anders, als bei ihren engen Verwandten. Die großen Sämlinge lassen sich angenehm pikieren und wachsen langsam heran.

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